Themen

Leitsätze für die eigene Lebensführung
Coaching
Burnout in der Altenpflege
Frauen wollen Mut machen
Marketingwettbewerb
Umgang mit Demenzkranken
Umgang mit Trauer
Überwinden Sie Ihre Hemmungen
Prävention von Mobbing
Gegen die Angst – Zehn Schritte gegen Angst vor dem Versagen
Schreiben im Alltag: Das hilft!
Wie motiviere ich mich selbst?
Vorbeugen von Alzheimer mit 5 Punkten
12 Schlüssel zu mehr Gelassenheit
 Achtsamkeitscoach
Grundlagen guter Partnerschaft

 

 


 

Leitsätze für die eigene Lebensführung

  • Wer ist mein Leitbild, an wem orientiere ich mich, worauf kommt es an?
  • Ich setze mir angemessene Ziele
  • Ich bin konzentriert bei einer Sache
  • Ich handle entspannt und in Ruhe
  • Ich genieße das Leben
  • Ich rede mit mir selbst
  • Mit Wissen und Logik bin ich kritikfähig
  • Ich lebe phantasievoll und will kreativ sein
  • Ich pflege Kontakte und zeige Gefühle
  • Ich lebe gesund und Körper bewusst
  • Ich drücke mich klar aus
  • Ich kann hinhören und mich beeindrucken lassen
  • Ich belohne mich

Die eigenen Stärken kennen lernen bedeutet u.a. auch „Ich-Texte“ aus der Literatur zu diskutieren:

Ich denke, also bin ich. (Descartes)
Der Staat bin ich. (Ludwig XIV., König von Frankreich)
Der Mensch wird am Du zum Ich. (Martin Buber)
Schließlich ist der einzige Grund, warum man immer ans eigene Ich denkt, der, dass wir mit unserem Ich weit beständiger zusammen sein müssen als mit jedem beliebigen andern. (Cesare Pavese)
Ich bin - ich kann – ich habe –ich mag – ich mache …
Es ist wichtig, den Blick auf das Positive zu richten und die positiven Fähigkeiten kennen zu lernen und anzunehmen.
Sich selbst positiv zu sehen und zu beschreiben wird leider oft als Eigenlob diskreditiert und ist oft mit Schuldgefühlen verbunden.
Aber nur wer sich selbst wert schätzt, kann seine Möglichkeiten voll entfalten und zu dem werden, was er sein könnte!

Thekla Batereau - 2009
Thekla Batereau 2009

 

Coaching

Was ist Coaching?

• ist eine Form der Beratung für Personen mit Managementaufgaben. Im Mittelpunkt steht die Klärung und Bewältigung der Anforderungen an die Berufstätigkeit

Wann ist Coaching sinnvoll?

• Coaching kann helfen, wenn berufliche Probleme akut werden bzw. geworden sind und nicht – oder nur schwer – allein gelöst werden können. Der Coach ist ein diskreter Berater und unterliegt keinen Interessen Dritter. Er ist kein Therapeut, sondern gibt das begründete und ungeschönte Feedback (= Rückmeldung), welches von Kollegen oder Mitarbeitern kaum zu erwarten ist.
„ Blinde Flecken“ (z.B. im Umgang mit Mitarbeitern), Führungsprobleme und Betriebsblindheit können so reduziert werden. Oft werden neue Ziele und Arbeitsweisen erkannt.

Welche Ziele kann ein Coaching verfolgen?

• Ein Grundziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe und die Förderung von Verantwortung, Bewusstsein und Selbstreflexionsvermögen. Vorhandene Fähigkeiten und Kenntnisse des Klienten werden eingesetzt und entwickelt. Ziel des Coachings ist somit immer, Wahrnehmung, Erleben und Verhalten des Gecoachten zu verbessern bzw. zu erweitern.

 

Burnout in der Altenpflege

Burnout-Syndrom
Burnout, Burningout, Burning-out, engl.: Ausbrennen.
Syndrom: Das Zusammentreffen einzelner, für sich alleine uncharakteristische Symptome zu einem kennzeichnenden Krankheitsbild.

„Das Ausbrennen ist das Resultat andauernder oder wiederholter Belastung im Zusammenhang mit langfristigem intensivem Einsatz für andere Menschen …“
Das Ausbrennen ist die schmerzliche Erkenntnis von Helfern, dass sie diesen Menschen nicht mehr helfen können, dass sie nichts mehr zu geben haben und sich völlig verausgabt haben …“ (Aronson et. al., 1985)

Betroffen sind meist begeisterungsfähige/ idealistische Menschen.
„Der Mensch muss einmal entflammt gewesen sein, um ausbrennen zu können.“ (1994)

Der New Yorker Arzt und Psychotherapeut Herbert Freudenberger beschreibt Burnout als Abfolge verschiedener Stufen. Am Anfang stehen hoher Einsatzwille, Ehrgeiz und Idealismus. Steter Zwang, sich zu beweisen, erfordert noch mehr Einsatz, was schließlich zur Vernachlässigung anderer Bedürfnisse führt.
In weiteren Stufen verändern sich Verhalten und Persönlichkeit des Betroffenen immer gravierender, bis sich schließlich innere Leere und Depression einstellen und der Zustand in einer totalen Erschöpfung mündet.

Burnout läuft prozesshaft in ineinander übergreifenden Phasen ab, die aber nicht zwangsläufig bis zum Endstadium aufeinander folgen müssen.
Es ist nicht als chronische Krankheit oder wie eine Allergie anzusehen, die, einmal erworben, bis zum Lebensende bei einem bleibt.
Selten ändern sich die negativen Umstände von allein, eigenes Aktivwerden nach dem Erkennen der Gefahr ist nötig.

Warnsignale (keine Diagnose!) = „Workaholic“-Stadium:

  • starke Identifikation mit den zu Betreuenden
  • Selbstüberschätzung und hochgesteckte Ziele
  • freiwillige Leistung unbezahlter Mehrarbeit
  • ständiges Angebot, bei personellen Engpässen einzuspringen
  • Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen
  • Beschränkung sozialer Kontakte auf KollegInnen
  • Vorherrschendes Gefühl, nie Zeit zu haben

Tipps für die Praxis:
Selbstreflexion ist der erste Weg zur Besserung, Warnsignale müssen erkannt und hinterfragt werden im Einzelgespräch und im Erfahrungsaustausch, beim Stammtisch, in Supervision.
In der Sprachkultur (der Kramer, die Schmid, „Verdinglichung“) zeigt sich häufig die Einstellung Pflegender zu Pflegenden als Ventilfunktion.
Andauernd veränderte Stimmungs- und Gefühlslage, je nach Persönlichkeit aggressiv bzw. gereizt oder depressiv, geht oft einher mit psychosomatischen Beschwerden, wie unerklärlichen Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

 

Frauen wollen Mut machen


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Existengründerinnen stellen sich und ihre Professionen in einer Ausstellung vor

von unserem Redakteur Hans-Erdmann Gringer
Mitteldeutsche Zeitung Merseburg vom 31.08.2007

„ Wir wollen natürlich wieder aufstrebende Unternehmerinnen vorstellen und zeigen, mit welchen originellen Geschäftsideen sie sich am Markt behaupten, wie sie nicht abwarten, sondern von sich aus dran gehen, Neues zu entwickeln. Wir wollen diesmal aber auch an die Gefühle appellieren. Wir möchten am Beispiel dieser engagierten Macherinnen anderen Frauen Mut zusprechen, es ihnen gleich zu tun und der eigenen Kreativität in der Freizeit Raum zu geben“, sagt Andrea Haak, „Competent“-Chefin.

Betriebswirtschaftlerin Andrea Haak aus Merseburg betreut mit ihrer Firma Competent seit mittlerweile drei Jahren angehende Firmengründerinnen aus der Region in allen relevanten Fragen der Existenzsicherung. Die wagemutige 47-Jährige begleitet die wagemutigen Damen dabei nicht nur im Vorfeld von den ersten grundlegenden Überlegungen bis zur finanziellen Planung und Umsetzung, sondern auch bei schwierigen Schritten danach im normalen geschäftlichen Alltag.
Nun stellt die Merseburgerin gemeinsam mit dem Kreditinstitut in den Räumen der Dresdner Bank in der Gotthardstraße 31 einen ganzen Monat lang vom kommenden Montag, den 3., bis 28. September in einer Präsentation in Wort und Bild erneut Frauen vor, die das Wagnis der Selbstständigkeit nicht scheuten und Originelles anbieten.

Obendrein findet am Donnerstag, den 6. September, dazu ein „Schnuppernachmittag“ statt. In der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr wird sich in dem Kreditinstitut dann alles um den Aspekt „Wellness und Kreativität“ drehen. Dies als bewusst gewähltes Motto soll zeigen, wie Frauen trotz anstrengendem Geschäftsalltag noch Zeit, Gelegenheit und Kraft finden, das umzusetzen, was schon immer ihre Wunschvorstellung war, oder was sie als Hobby daheim eher „nebenbei“ pflegten, ohne Aussicht, damit einmal vielleicht sogar ihre Brötchen verdienen zu können.

…und auch Andrea Haak selbst wird sich als Puppengestalterin und erstmals als Buchautorin outen.…
Ebenfalls dabei ist Thekla Batereau aus Schkopau, die Puppenspiel und Stepptanz gleichermassen beherrscht und mit ihren darstellerischen Künsten große und kleine Märchenfreunde regelmäßig verzaubert.

Der dritte Gründerwettbewerb „Gründung in Bewegung“, der in Zusammenarbeit mit der Bank und der MZ durchgeführt wird, erlebt im übrigen am 21. September sein großes Finale. Dann werden die drei Unternehmen mit den besten Konzeptionen durch eine unabhängige Expertenjury ausgesucht und preisgekrönt.

 

Marketingwettbewerb

In Auswertung des Marketingwettbewerbes für Existenzgründer des Landkreises Merseburg-Querfurt 2006 belegte das Unternehmen sms den 12. Platz unter 70 Teilnehmern mit 247 Punkten von möglich erreichbaren 281,5 Punkten.

Teilnahme am Wettbewerb „Gründung in Bewegung“ 2007 unter dem Motto
„Region der Ideen“
in Zusammenarbeit mit der Mitteldeutschen Zeitung und dem Beratungsunternehmen Competent Merseburg

Das Unternehmen sms - "Sprechen macht Sinn" belegte unter 16 Teilnehmern im Jahr 2007 den 3. Platz. Die Auswertung und Prämierung wurde im Rahmen des 3. Gründertreffs im Denkmalhof Merseburg vom Leiter der Dresdner Bank, der Mitteldeutschen Zeitung und der Initiatorin Frau Haak, Inhaberin des Unternehmens Competent, am 21.09.07 vorgenommen.

Auszüge aus einem 2007 geführten Interview mit sms:

Können Sie Ihre Werbestrategie beschreiben?

Ich berücksichtige konsequent die AIDA-Formel. Das heisst

  • Attention (Aufmerksamkeit erregen)
  • Interest (Interesse wecken)
  • Desire (Wünsche auslösen)
  • Action (Handlung/Kaufanreiz herbeiführen)

Als Marketinginstrumente nutze ich Flyer, ständig aktualisierte Info-Blätter, meine Homepage, Veröffentlichungen in der Presse, E-mailings zur Klientenpflege, Gewährung von Rabatten, Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und Präsentation des Unternehmens, Diskussionsrunden mit potentiellen Kunden, meine Kunden an sich als Multiplikatoren…
Meine Werbestrategie wende ich permanent an. Bei neuen Klienten erfasse ich, wie sie auf mich aufmerksam wurden.
Auf meiner Homepage analysiere ich die tatsächlichen Besucher und prüfe, welche Seiten besonders häufig angesehen werden und – nicht zu unterschätzen, „pflege“ ich meine Homepage!

Können Sie Daten/Fakten nennen?

siehe sms - In Zahlen .....

Verfügt Ihr Unternehmen über eine Besonderheit in den Leistungen, sozusagen als Alleinstellungsmerkmal?

Ja, durch den Einsatz von ca. 70 cm großen Therapiepuppen als Klappmaul-Handpuppen und Tieren als ebenfalls großen Handpuppen mit Spielsequenzen bzw. spielerischen Impulsen werden alle Altersklassen von 8 Jahren an bis zu 80 Jahren an ein Konfliktthema herangeführt.

Die Klienten können sich dadurch auf neutraler Basis mit ihren Problemen sehr effektiv auseinandersetzen.
Insbesondere hat sich meine hohe Flexibilität bewährt. Ich bin in der Lage, Klienten bei Bedarf Sprechzeiten bis 22.00 Uhr anzubieten. Ebenfalls habe ich eine Notfall-Hotline eingerichtet.
Mit meinen Ausführungen zu dieser Anfrage unterscheide ich mich von anderen Anbietern in der Region.

Weshalb glauben Sie, kaufen Ihre Kunden Ihre Leistungen?

  • durch das Weitergeben positiver Ergebnisse zufriedener Klienten an hilfebedürftige Klienten
  • durch individuelles Vorgehen bei der Bedürfnisbefriedigung der Klienten sowie hohe Flexibilität insbesondere in der Erreichbarkeit
  • durch eigene Authentizität im Umgang mit Klienten
  • durch Kennenlernen mit einer kostenlosen Schnupperstunde zum Prüfen einer möglichen Vertrauensstellung zwischen mir und Klienten
  • durch meine interessante Homepage (u.a. Referenzen)
  • durch den moderaten Preis (mit mgl. Rabatt)

Wie schätzen Sie Ihre Chancen und Erfolgsaussichten oder Ihre Positionierung auf dem Markt ein?

Durch die Kombination von Langzeitverträgen mit Institutionen/Unternehmen, Verträgen mit Einzelpersonen sowie Kurzzeitverträge für Seminare und nicht zu vergessen, durch die Arbeit als Märchenerzählerin und Schlossführerin zur Historie des Schkopauer Schlosses (i.S. einer Schlossmärchenfee) im Schlosshotel Schkopau stelle ich einen Mix her, der mein Unternehmen sichert. Die Erfolgsaussichten sind weiter gewachsen, siehe auch meine Aussagen zu Daten und Fakten des vergangenen und diesen Jahres.

Hinzu kommt, dass ehemalige Hilfebedürftige erneut in Krisensituationen bewusst den Zweitkontakt suchen.

Durch die Kooperation mit anderen Unternehmen kann ich meine Position auf dem Markt festigen. Außerdem entwickeln sich durch den Bekanntheitsgrad daraus nach dem Multiplikatorenprinzip weitere Aufträge mit Einzelpersonen und /oder Institutionen.
Im allgemeinen kann ich feststellen, dass die unterschiedlichsten Problemfelder mit den Jahren generell grösser geworden sind und damit die Konflikte ( vor allem junger Altersklassen), das Interesse am Lösen der Probleme aber ebenfalls gewachsen ist.
 

Umgang mit Demenzkranken

  • Uhrentest zur Unterstützung der Demenz-Diagnostik
  • Wichtigste Tipps zum Umgang mit Erkrankten
  • Geriatrische Symptome erkennen und bewerten, um präventiv reagieren zu können
  • Validation als ein neuer Weg im angemessenen Umgang mit verwirrten alten Menschen, indem Defizite ausgeglichen werden und eine Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Zugehörigkeit geschaffen wird

    Kann ich Demenzkranken also helfen? Eindeutig: JA.

     Weitere Tipps zum Umgang mit Demenzkranken:

  • Nehmen Sie die Gefühle des Demenzkranken ernst
  • Vermeiden Sie sinnlose Diskussionen und unnötigen Streit
  • Behandeln Sie den Kranken mit Respekt und zeigen Sie ihm das auch
  • Sorgen Sie für eine überschaubare und gleich bleibende Umgebung, einen beständigen Tagesablauf mit festen Regeln, an denen sich der Kranke orientieren kann
  • Sprechen Sie mit dem Kranken möglichst in kurzen, einfachen Sätzen und unterstreichen Sie das Gesagte mit Berührungen, Mimik und Gestik
  • Nutzen Sie seine verbliebenen Fähigkeiten und beschäftigen Sie ihn sinnvoll. Beziehen Sie den Kranken so weit wie möglich in die täglichen Abläufe mit ein, damit er das Gefühl der Dazugehörigkeit erlebt. Sprechen Sie auch Lob aus!
  • Überfordern Sie den Kranken nicht, da dies zu Aggression, Zorn oder auch Angst führen kann
  • Reagieren Sie möglichst gelassen auf Gefühlsausbrüche des Kranken, zeigen Sie einfach Verständnis für seine Situation

      Dement sein

  • Wenn ich dement werde, soll mein Leben einfach, übersichtlich und voraussehbar sein. Und so sein, dass ich das Gleiche mache jeden Tag zur gleichen Zeit, auch wenn es dauert, bis ich begreife.
  • Wenn ich dement werde, musst du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl habe, dass du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erzählen, was du tust. Du sollst mich wählen lassen und respektieren, was ich wähle.
  • Wenn ich dement werde, denke daran, dass es schön wäre für mich, auch schöne Erlebnisse zu haben, und das du sie mir erzählst, bevor ich sie erlebe.
  • Wenn ich dement werde, brauche ich und kriege ich viel mehr Schlaf, als ich eigentlich will. Und wenn ich schlafe, habe ich immer Angst, dass ich nicht mehr wach werde. Gib mir Mut zum Schlafen.
  • Wenn ich dement werde, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern. Lass mich das tun.
  • Wenn ich dement werde, kann ich mich nicht mehr erinnern, was ich gern möchte, dann musst du mir das zeigen.
  • Wenn ich dement werde, und ich bin eigensinnig und boshaft und habe schlechte Laune, dann bin ich das, weil ich mich so machtlos und hilflos fühle, das hasse ich.
  • Und wenn ich dement werde und Panik kriege, dann nur, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll. Halt meine Hand fest und hilf mir, mich auf eine Sache zu konzentrieren.
  • Wenn ich dement werde, bin ich leicht zu beruhigen, nicht mit Worten, sondern indem du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand ganz fest hältst.

Aus: Seniorenwohnpark Aschersleben/Sachsen-Anhalt , Marseille-Kliniken

Umgang mit Trauer


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Innige Anteilnahme am Leid
auch 2013 bekunden können und wollen ...

  • Wie gehe ich mit den Begriffen von Abschied, Verlust, Sterben, Tod, Trauer um
  • Vorbereitung auf das Ende
  • Situation des Festhaltens oder Loslassens
  • Phasen der Trauer
  • Störungen der Trauer
  • Gibt es überhaupt Bewältigungsstrategien für Trauerarbeit

"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon"
Jean de La Fontaine (1621-1695) frz. Dichter

Kann ich mir helfen lassen? Eindeutig: JA.

Ich berate Sie gern zu den oben angeführten Themenbereichen und auch darüber hinaus. Nehmen Sie einfach über das Kontaktformular mit mir Kontakt auf.

 

 

 

 

2014 -Traurigkeit lässt sich auf vielfältige Weise durch Gestik und Mimik ausdrücken und ist an keine Jahreszahl gebunden. Trauern heißt auch, diese Gefühle zuzulassen und auszuleben, sie nicht zu unterdrücken. Sich Hilfe zu suchen, ist keine Schande, sondern der mutige Versuch, sich die Bearbeitung und Verarbeitung der Trauer zu erleichtern und das sehr individuell im geschützten Raum.

Überwinden Sie Ihre Hemmungen

Ziel meiner Hilfe zur Selbsthilfe ist es, strukturierter durch den Alltag zu kommen, Probleme zu lösen und sich besser zu fühlen.

Prävention von Mobbing

Das gehört zu Führungs- oder Leitungsaufgaben, ein vertrauensvolles Arbeitsklima zu schaffen.

  • Konflikten am Arbeitsplatz ist frühzeitig zu begegnen.
  • Schaffung klarer Zuständigkeiten
  • eindeutige Aufgabenübertragung
  • klare Rückmeldung über Arbeitsergebnisse
  • Mitarbeiter an möglichen Entscheidungen beteiligen lassen
  • keine herabwürdigende Gesten und Handlungen
  • Signale für Missstimmungen im Team aufnehmen und reagieren
  • für Konflikte ansprechbar sein
  • selbst Probleme und Konflikte ansprechen
  • Gespräche zur Klärung führen!

 

 

Gegen die Angst – Zehn Schritte gegen Angst vor dem Versagen

  1. Toleriere eigene Fehler. Nur durch Versuch und Irrtum lerne Neues. Das schließt auch Fehler ein.
  2. Stärke dein Selbstwertgefühl. Mag dich so, wie du bist, vertraue darauf, dass auch andere dich ohne wenn und aber lieben.
  3. Akzeptiere deine Angst vor Versagen. Verleugne dieses schlimme Gefühl nicht. Mache dir klar, dass Angst zum Leben gehört.
  4. Setze dir realistische Ziele. Vielleicht musst du deine Ansprüche ein wenig zurücknehmen, damit dir die Dinge gelingen.
  5. Setze dich nicht unter Druck. Niemand ist perfekt. Auch wenn du in Zukunft deine Ansprüche senkst, heißt das noch lange nicht, dass in Zukunft alles klappen wird.
  6. Bereite dich gut auf eine Aufgabe vor. Du hast dann alles getan, was in deiner Macht steht.
  7. Vermische nicht Handeln mit Bewerten. Nicht ständig darüber nachgrübeln, was Mitmenschen über dich denken könnten.
  8. Lenke deine Aufmerksamkeit auf das Hier und das Jetzt. Denke dabei: ich gebe mein Bestes und konzentriere mich auf die Aufgabe.
  9. Entspanne dich. Mit der Muskelrelaxation nach Jacobsen zum Beispiel kannst du bereits nach kurzer Zeit schneller lockerlassen.
  10. Nimm dir Zeit für Hobbys. Ob Sport, Lesen oder … – Hauptsache, du tust etwas nur für dich und schöpfst daraus Freude.

 

 

Schreiben im Alltag: Das hilft!

  • Briefe, die nicht abgeschickt werden, tragen besonders bei Trennungen und Trauer dazu bei, besser mit der neuen Lebenssituation klarzukommen.
  • Briefe an sich selbst, die man zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder öffnet, um die eigene Entwicklung kritisch zu begleiten oder zu sehen, was aus seinen Vorsätzen geworden ist.
  • Protokollnotizen wie Stimmungs-, Ernährungs- oder Rauchtagebücher helfen dabei, ungeliebte Gewohnheiten zu verändern
  • Tagebucheinträge tragen dazu bei, Bilanz zu ziehen oder sich bewusst zu machen, wie man eine Krise gemeistert hat. Und: aufschreiben, was man alles gut gemacht hat – das stärkt.
  • „Morgenseiten“: Um sich „freizuschreiben“, rät die US-amerikanische Kreativitätslehrerin Julia Cameron, nach dem Aufstehen drei DIN-A4-Seiten damit zu füllen, was einem spontan durch den Kopf geht, und die Seiten dann wegzuwerfen, ohne sie noch mal zu lesen.
  • „Dichten mit Geländer“: Elfchen (Gedichte aus elf Wörtern und festgelegter Wortzahl pro Zeile) geben eine lyrische Struktur vor, die es Menschen ohne jegliche Vorkenntnisse erleichtert, ihre Gefühle auszudrücken.

Erste Gedanken für das Schreiben

Grundlage der Schreibpraxis ist eine festgelegte Übungszeit.
Sie können sich zehn Minuten, zwanzig oder eine Stunde vornehmen – das bleibt Ihnen überlassen. Sie wollen vielleicht mit kurzen Übungen anfangen, um Ihr Pensum in der folgenden Woche zu steigern. Vielleicht wollen Sie auch gleich mit einer Stunde einsteigen. Es macht keinen Unterschied.

Was allein zählt ist, dass Sie die Zeit voll ausnutzen und sich ganz und gar dem Schreiben widmen.

  1. Halten Sie Ihre Hand in Bewegung
    Halten Sie nicht inne, um die Zeile noch einmal zu lesen. Das würde eine Verzögerung bedeuten – den Versuch, die Gedanken unter Ihre Kontrolle zu zwingen.
  2. Streichen Sie nichts.
    Das würde bedeuten, dass Sie schon während des Schreibens redigieren. Selbst wenn wenn Sie etwas schreiben, was Sie nicht schreiben wollen, lassen Sie es stehen.
  3. Kümmern Sie sich nicht um Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Grammatik.
    Sie sollten nicht einmal darauf achten, ob Sie über den Rand schreiben oder auf Linie bleiben.
  4. Lassen Sie sich gehen.
  5. Denken Sie nicht. Versuchen Sie nicht, logisch zu sein.
  6. Weichen Sie dem wunden Punkt nicht aus.
    Wenn Sie etwas schreiben, was Sie erschreckt oder Ihnen das Gefühl gibt, sich bloßzustellen, bleiben Sie dran. Wahrscheinlich steckt darin jede Menge Energie.

Das sind die Regeln! Und es ist wichtig, sich an sie zu halten.

 

 

Wie motiviere ich mich selbst?

  • Formuliere dein Ziel ganz exakt! mit Kontrollfragen, wie, was ist mir an diesem Ziel besonders wichtig, warum genau will ich dieses Ziel erreichen, was verspreche ich mir davon, kann ich das wirklich erreichen
  • Visualisiere dein Ziel!
    stell dir vor, wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast, je lebhafter du die Bilder siehst, umso konsequenter verfolgst du dein Ziel
  • Setze dir klare Termine
  • Achte auf mögliche Störprogramme
    wer ständig an sich zweifelt, verliert rasch jegliche Motivation
  • Setze dir kleine Teilschritte
  • Schaffe dir Verbindlichkeit
    Suche Verbündete, die dein Vorhaben unterstützen und es für gut befinden
  • Zweifle nicht an dir!
    Kontrollfragen sind immer wieder zu beantworten und verzeihe dir, wenn es einmal nicht geklappt hat, umzusetzen, was du vorhattest

Motivation ist ein anderes Wort für Beweggrund- also einen inneren Antrieb, der uns in Bewegung setzt. Wirklich gute Motivation hängt immer mit wirklich gut durchdachten Zielen zusammen. Erst wenn klar ist, welcher innerer Antrieb hinter einem Ziel steckt, wirst du dich selber so stark motivieren können, dass du auch durchhältst. Wichtig zu erkennen ist, dass deine Motivation immer von innen, aus dir selbst heraus kommen muss.

 

 

Vorbeugen von Alzheimer mit 5 Punkten

  • lebenslanges Lernen
  • Sport treiben
  • nicht mit Negativem belasten
  • neue Herausforderungen beginnen
  • Genießen

Frühwarnzeichen für Alzheimer sind:

  • Änderung im Verhalten (aus Liebenswürdigkeit entsteht Aggression, Misstrauen, Feindseligkeit …)
  • Sprach- und Sehstörungen – auch Schlafstörungen, Nervosität
  • eingeschränktes Urteilsvermögen (Fehleinschätzungen)
  • nachlassendes Interesse für Hobby
  • Wiederholung von Fragen, Geschichten – auffällig häufig
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Geräten (Bedienung einfacher Geräte)
  • Verlust Zeitgefühl (Monat, Jahr) Vergesslichkeit ist nicht gleich Demenz
  • Schwierigkeiten mit Finanzen (kein Überblick)
  • Vergessen wichtiger Termine mit Verabredungen

Repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag des Senioren Ratgebers bei 631 Deutschen ab 60 Jahre, 2012:

  • 75% der über 60-Jährigen möchten im Ernstfall ihre Diagnose Alzheimer so schnell wie möglich wissen, um für die Zukunft besser planen zu können.
  • 80% der ab 60-Jährigen finden Alzheimer mindestens so schlimm wie Krebs, weil es dagegen noch kein Heilmittel gibt.
  • 89% der Befragten ab 60 möchten vom Arzt direkt darüber informiert werden, wenn der Partner oder jemand aus der Familie an Alzheimer erkrankt.

Ist es Alzheimer? Der Weg zur Diagnose.

  • zum Hausarzt gehen
  • körperliche Untersuchung
  • Check beim Neurologen
  • Blick ins Gehirn
  • Neuropsychologische Tests
  • Gezielte Hilfe

 

 

12 Schlüssel zu mehr Gelassenheit

  • Achtsamkeit
  • Balance
  • Dankbarkeit
  • Ehrlichkeit
  • Einfachheit
  • Geduld
  • Großzügigkeit
  • Hingabe
  • Humor!!!
  • Klugheit
  • Mut
  • Vertrauen

So stoppen Sie den Stress, behalten Sie einen klaren Kopf, setzen Sie die Gelassenheit als das Gegenprogramm zum Stress ein!
So behalten Sie den Überblick und bleiben gesund.
Sabine Asgodom, Autorin des Bestsellers „Lebe wild und unersättlich“ zeigt, wie Sie in jeder Situation gelassen bleiben, ob im Umgang mit schwierigen Vorgesetzten oder Mitarbeitern, ob mit pubertierenden Kindern, nervenden Eltern o. a. Personen.

 

 

Aus dem kleinen Aufmerksamkeitscoach nach Doris Iding

Erste Grundhaltung der Achtsamkeitspraxis: Annehmen, was ist - heißt Akzeptanz zu üben, ohne in eine passive Haltung zu verfallen

Zweite Grundhaltung: Nicht bewerten - heißt, uns nicht permanent mit anderen Menschen zu vergleichen, sondern offen sein und einen wertfreien Raum schaffen

Dritte Grundhaltung: Absichten loslassen - heißt, je weniger angestrengt ein Ziel verfolgt wird, um so entspannter kann jeder Moment erlebt werden

Vierte Grundhaltung: Geduld üben - heißt, mindestens 60 bewusste Impulse für eine dauerhafte Verhaltensänderung sind notwendig, um achtsames Denken und Handeln in Fleisch und Blut übergehen zu lassen

Aktive Mitarbeit und Disziplin sind nötig, um diese vier Grundhaltungen zu verinnerlichen, d.h. die Kraft der inneren Einstellung überwindet den inneren Schweinehund!

Kleine Inseln der Achtsamkeit schaffen:

  • sinnvoll genießen
  • achtsam kochen
  • den Körper verwöhnen
  • achtsames Stehen und Gehen

und nochmals das berüchtigte Hamsterrad entschleunigen! (nach Korinna Ruthemann, Dt. Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement):

  • Gewöhnen Sie sich an, Dinge nacheinander zu erledigen und nicht parallel
  • Wenden Sie sich einer Sache ganz bewusst zu und nehmen Sie bewusst wahr!
  • Seelische und körperliche Anspannung mit kurzen Entspannungsübungen lindern durch bewusstes Atmen!
  • Handy und PC bekommen Zwangspause: Definieren Sie, wann Sie erreichbar sind und wann nicht!

 

 
Grundlagen guter Partnerschaft
  1. Zu einer guten Partnerschaft fähig ist nur eine in sich selbst ruhende Person, die genauso gut allein leben könnte. Jedes Ankrallen an einen Partner ist destruktiv.
  2. In einer guten Partnerschaft erfasst jeder, was beim anderen fehlt bzw. nicht dessen Stärke ist. Er oder sie gleicht es ohne viel Aufheben aus nach dem Motto "Ergänzen statt kritisieren".
  3. Zu einem guten Zusammenleben gehört auch ein guter "Haushalt" (Ordnung, Sauberkeit, Kultur, Atmosphäre). Wer zu Hause auftanken kann, meistert das Leben besser.
  4. Gute Partner erfreuen sich an der Freude des anderen. Sie sind nicht eifersüchtig, wenn der andere eigene Interessensgebiete oder Freunde hat. Sie sind einfach froh, dass es den anderen gibt.
  5. Zum Erhalt einer guten Partnerschaft empfiehlt es sich, gelegentlich einander zu sagen, was man sagen würde, wäre es das letzte gemeinsame Gespräch, bevor einer von beiden stirbt. Nach dessen Tod ist es zu spät.

Eine gute Partnerschaft lässt sich aus meiner langjährigen Erfahrung immer wieder gut überprüfen mit den so genannten Erwartungshaltungsfragen an den Partner , wobei die Erwartungen an den Partner /die Partnerin sachlich, konkret und möglichst emotionsfrei formuliert werden i. S. was war bisher gut?, was sollte er/sie nicht mehr tun und was sollte er/sie dafür jetzt konkret anders tun? Die Fragen sind wechselseitig zu stellen und zu beantworten.

Zitiert aus bzw. modifiziert nach: Elisabeth Lukas: Lehrbuch der Logotherapie. Profil-Verlag 1998

 

Thekla Batereau 2014

 

24.05.2018

(c) 2005-2014  Thekla Batereau

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